Shiatsu (jap. "Fingerdruck") ist eine japanische Methode der Akupressur, die mit Druck auf die Akupunktur-Punkte arbeitet, ein angeblich jahrtausende altes taoistisches Therapie-Verfahren, das angeblich "v�llig risikofrei" ist. Shiatsu verspricht Heilung bei zahlreichen Erkrankungen, vor allem bei Impotenz.
F�r den Japaner Tokujiro Namikoskis, der 1925 das erste Shiatsu-Institut in Tokio gr�ndete, war "die Hebung der Potenz" zentrales Anliegen. Bei Shiatsu wird Druck auf die Akupunktur-Punkte mit Fingern, Ellbogen, Knien und F��en ausge�bt, um
"Blockaden der in den Meridianen flie�enden Lebensenergie (jap. Ki) aufzul�sen". Je nach "Heiler" werden 300 bis 1000 Punkte behandelt. Shiatsu ist keineswegs "v�llig risikofrei".
Die Gesundheit kann gro�en Schaden erleiden z.B. durch Druck auf die Schilddr�se. In Kampfsportkreisen wird Shiatsu als Kuatsu angewandt. Bei Bewusstlosigkeit z.B., so ein Lehrbuch, m�sse lange und kr�ftig der Punkt "Gokoku" (zwischen Daumen und Zeigefinger) gedr�ckt werden. Sollte der Bewusstlose trotzdem nicht aufwachen, nehme man den Punkt "Kikai.Tanden", das wirke mit hundertprozentiger Sicherheit. Meister des Kuatso k�nnen angeblich sogar
"jemanden wieder aufwecken, der gerade eben gestorben ist"
(T. Deshimaru, Zen in den Kampfk�nsten Japans, S. 119 f).
Der Karate-Meister Horst Weiland empfiehlt:
"Durch W�rgen oder Schlag auf den Kehlkopf wird der Kehlkopf eingedr�ckt. Verletzten aufrecht stehen lassen, eine Hand im Nacken und von vorne mit der anderen Hand kr�ftig und kurz auf die Sch�deldecke schlagen... Durch Stauchung der Wirbels�ule springt der Kehlkopf wieder in seine Normallage" (H. Weiland, Vom Sch�ler zum Meister, S. 163).
Bei der tibetischen Akupunktur wird nur eine einzige Nadel gesetzt, die dem Patienten einige Zentimeter tief eingestochen wird � meist im Nacken.
"Eine bevorzugte Stelle ist die kleine Fontanelle am Hinterkopf, in welche die Nadel (die so stark ist wie eine Stricknadel) regelrecht eingerammt wird. Dort wird sie dann einige Minuten belassen"
(E. Asshauer, Heilkunst vom Dach der Welt, Tibets sanfte Medizin, S. 174).
Zur Beurteilung s.: Akupunktur; Alternativmedizin; Esoterische Medizin.
Adelgunde Mertensacker
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6. Kleines Anthroposophie-Handbuch
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