Erl�sung ist im christlichen Sinne durch den stellvertretenden Tod des Gottessohnes Jesus Christus f�r uns am Kreuz auf Golgatha erfolgt. Die Erl�sung allein aus Gnaden steht im Gegensatz zu den vergeblichen Bem�hungen um >Selbsterl�sung in den >Religionen, Sekte n und Ideologien der Welt. Die Erl�sung durch Jesus Christus enth�lt drei entscheidende Elemente:
Da sich der Mensch seit Anbeginn der Menschheit von Gott losgesagt hat, sein eigener Herr sein und seinen eigenen Weg ohne Gott gehen m�chte, ist er von Natur aus von Gott getrennt. Ein tiefer Graben, ja Feindschaft zwischen Gott und dem Menschen ist entstanden (vgl. 1. Mose 3). Aus eigener Kraft kann kein Mensch diesen Graben �berbr�cken und Vers�hnung stiften. Hierzu war nur Jesus Christus, der vom Vater gesandte, vollkommene und reine Gottessohn, in der Lage, der ...
"gehorsam war bis zum Tode, ja bis zum Tode am Kreuz" (Phil 2,8).
In ihm als dem Gekreuzigten und Auferstandenen reicht uns Gott der Vater die Hand, um wieder Gemeinschaft mit ihm zu haben und einmal ewig bei ihm zu leben. Jetzt gilt:
"Wenn wir nun vers�hnt sind durch den Tod seines Sohnes, als wir noch Feinde waren, um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun vers�hnt sind" (R�m 5,10).
Die Voraussetzung f�r die Vers�hnung mit Gott dem Vater und ein ewiges, erf�lltes Leben ist die S�hnung der S�nde. S�nde ist � wie schon erw�hnt � Gottesferne, Feindschaft gegen Gott mit den daraus folgenden Verfehlungen, b�sen Taten und Unterlassungen des Guten. Die S�hnung, die Wiedergutmachung dieser S�nde kann nur durch ein vollkommenes Opfer erfolgen, welches die S�nde hinwegnimmt und den Menschen grundlegend reinigt und erneuert. Dieses vollkommene und stellvertretende Opfer f�r den Menschen � der Mensch ist aus eigener Kraft hierzu nicht f�hig � hat der Gottessohn Jesus Christus durch sein Leiden und Sterben vollbracht. Er konnte uns erl�sen, weil er Gott ist, und er wurde Mensch, damit er "mitleiden konnte mit unserer Schwachheit".
Er wurde ...
"versucht wie wir, blieb aber ohne S�nde" (Hebr 4,15)
� als Einziger. Und deshalb gilt: Gott hat den, der von keiner S�nde wusste, f�r uns zur S�nde gemacht.
"Er selbst hat unsere S�nden hinaufgetragen an seinem Leib auf das Holz, damit wir, der S�nde abgestorben, der Gerechtigkeit leben"
(1. Petr 2,24).
"Das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, macht uns rein von aller S�nde"
(1. Joh 1,7).
Und noch mehr ist am Kreuz auf Golgatha geschehen: Dort hat Jesus Christus f�r uns den Sieg �ber den Satan errungen � und damit auch �ber die Macht der S�nde, die vom Satan eingefl�sst und angestachelt wird, und �ber die Macht des Todes, welcher der "Lohn der S�nde" (R�m 6,23) ist. Dieser Sieg wurde durch die Auferstehung Jesu Christi vollendet, besiegelt und in Kraft gesetzt. Zwar kann auch der Christ immer noch von S�nde angefochten werden, aber er darf sich auf der Seite des St�rkeren, des Siegers wissen: auf der Seite des Gottessohnes Jesus Christus, der ihn st�rkt und hindurchtr�gt bis zur Vollendung in der himmlischen Herrlichkeit.
Denn
"dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerst�re"
(1. Joh 3,8).
"Der Tod ist verschlungen in den Sieg ... Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus"
(1. Kor 15,57).
Dieser Sieg entfaltet seine Wirkung nur f�r diejenigen, die ihn f�r sich in Anspruch nehmen, das heisst: die an Jesus Christus als ihren Erl�ser und Herrn glauben (Glaube).
S. auch: Soteriologie.
Lothar Gassmann
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